Obstbaumpflanzung in Stolpe

155 Obstbäume wurden am Pechpfuhlweg gepflanzt.
155 Obstbäume wurden am Pechpfuhlweg gepflanzt.

(2. April 2026)

155 junge Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschbäume säumen nun einen großen Teil des Pechpfuhlwegs, der das Stolper Feld durchquert und Teil des regionalen Wegenetzes für Wanderer und Radfahrer ist.

Als Ausgleichspflanzungen für Straßenbäume, die aus Verkehrssicherheitsgründen gefällt werden mussten, pflanzte die Stadt entlang des Feldweges die Obstbäume. Beginn der Pflanzarbeiten war im Dezember 2025. Dabei wurde gezielt auf Obstsorten gesetzt, die wenig Pflege benötigen, erklärt Tobias Kleinmann, Sachbearbeiter Straßenbäume der Stadt Hohen Neuendorf.  Apfelbäume der Sorte „Elstar“, die Birnensorten „Gellerts Butterbirne“ und „Clapps Liebling“, Pflaumenbäume der Sorte „Anna Späth“ sowie die Kirschsorten „Schneiders Späte“ und „Werdersche Braune“ säumen in Anlehnung an eine Preußische Tradition nun den Feldweg.

Für einen guten Start am neuen Standort bekam jeder Baum frische Pflanzerde und eine zusätzliche Düngegabe. Außerdem wurde bei der Pflanzung Mykorrhiza eingearbeitet, sodass sich eine symbiotische Lebensgemeinschaft zwischen dem Bodenpilz und den Obstbäumen bilden kann, die für beide Pflanzen förderlich ist.

Für die ersten fünf Jahre werden die Jungbäume von Dreiböcken gestützt. In dieser Zeit werden auch Erziehungsschnitte durchgeführt. Anschließend benötigen die gewählten alten Obstbaumsorten nur in Ausnahmefällen noch Pflegeschnitte.

In drei bis fünf Jahren rechnet Herr Kleinmann mit den ersten Früchten, die Spaziergehende dann im Sinne des „Jedermannsrechts“ genießen können.