Handwerksmeister Johannes Mommert wird geehrt

Johannes Mommert (Mitte) trägt sich ins Ehrenbuch der Stadt ein.
Johannes Mommert (Mitte) trägt sich ins Ehrenbuch der Stadt ein.

(20. August 2026)

Groß war die Überraschung bei Johannes Mommert, als er Post von der Staatskanzlei in Potsdam mit einer Einladung zur Verleihung des Landesverdienstordens erhielt. Der Borgsdorfer Handwerksmeister, der sich inzwischen im Ruhestand befindet, vermutete zunächst einen Scherz. Doch die Einladung war echt: Ministerpräsident Dietmar Woidke überreichte Mommert, sowie zwölf weiteren Bürgerinnen und Bürgern, den Orden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 12. Juni in Potsdam. In der Laudatio hieß es: „Mommert ist ein Meister der Nachwuchsarbeit und führte mehr als drei Jahrzehnte mit Herz, Einsatz und Fachkenntnis seinen eigenen Baubetrieb und bildete erfolgreich Lehrlinge aus. Sein gesamtes Berufsleben widmete er sich der Nachwuchsarbeit und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung.“

Aufgrund dieser hohen Auszeichnung durfte Mommert sich am 12. August 2026 ebenfalls ins Ehrenbuch der Stadt Hohen Neuendorf eintragen und wurde dafür, gemeinsam mit Frau Christine Mommert, von Bürgermeister Steffen Apelt und dem Stadtverordnetenvorsitzenden Dr. Raimund Weiland im Rathaus empfangen.

Der Handwerksmeister berichtete von zahlreichen Projekten im ganzen Stadtgebiet, an denen er beziehungsweise seine Firma mit 10 bis 14 Mitarbeitenden mitgewirkt haben. Darunter die Grundschule Niederheide, zahlreiche Kindergärten und der Rathausumbau nach der Wende. Größtenteils sei er aber in private Bauprojekte involviert gewesen. Er erzählte auch von langen Arbeitstagen als Selbstständiger, manchen Rückschlägen und dem starken Rückhalt der Familie. Seine Frau, die als Grundschullehrerin in Schmachtenhagen arbeitete, und seine drei Kinder begleiteten ihn konsequenterweise zur Ehrung in Potsdam.