Ausstellung: Fotograf Franz Kräft - ein Hohen Neuendorfer
Termine
Beschreibung
Franz Kräft (1904 - 1992) lebte von 1937 bis zu seinem Tod in Hohen Neuendorf. In Cöln/Mülheim geboren zog er mit der Familie nach Berlin-Wedding, wo er eine Ausbildung als Maschinenbauer bei der AEG absolvierte. Als Mitglied im Kommunistischen Jugendverband und in der Vereinigung der Arbeiterfotografen Deutschlands verlässt er 1928 beide Organissationen, um in der hochkonspirativ wirkenden Passfälscherorganistion der KPD/Komintern mitzuwirken. In den 20er und 30er Jahren fotografierte Franz Kräft - neben dem historischen Berlin-Mitte - auch Kultur und Freizeit der Arbeiterjugend. Er unternahm Ausflüge, Faltbootfahrten, Waldspaziergänge mit Freunden, von denen einige wie Anton Saefkow, Ewald Plenzdorf, Wilhelm Firl, Paul Noack, Fritz Plön sowie Elfriede und Walter Tygör in der NS-Zeit antifaschistische Widerstandskämpfer wurden. Kräfts DDR-Bilder aus den 1950er, 60er und 70er Jahren dokumentieren das Nachkriegsberlin mit kleineren und größeren Orten, arbeitenden Menschen und Straßenszenen.
Kräfts Bilder wurden bisher in den unterschiedlichsten Ausstellungen gezeigt. Mit der Ausstellung im Rathaus Hohen Neuendorf kommen sie sozusagen nach Hause.
Sein umfangreiches fotografisches Schaffen sowie sein aktiver Lebenslauf sind im Bildband "Franz Kräft - Arbeiter, Fotograf, Berliner" festgehalten. Dieser kann während des Ausstellungszeitraums im Rathaus, Zimmer N_1.36, käuflich erworben werden.
Foto: Franz und Hilde Kräft, 1928; Foto mit Selbstauslöser

Preis
Eintritt frei