Hundesteuer

Hundehalter sind verpflichtet, einen Hund innerhalb von zwei Wochen nach dessen Aufnahme oder innerhalb von zwei Wochen, nachdem der Hund drei Monate alt geworden ist, bei der Stadt Hohen Neuendorf schriftlich oder persönlich anzumelden. Für jeden Hund muss Hundesteuer gezahlt werden (Ausnahmen siehe Satzung). Hunde erhalten dann eine Steuermarke.

Die Hundesteuer kann wahlweise vierteljährlich (15.02./15.05./15.08./15.11.) oder ganzjährig (01.07.) bezahlt werden. In der Regel wird die Veranlagung der Hundesteuer durch einen sogenannten Dauerbescheid festgesetzt, d.h. der Hundesteuerbescheid bleibt so lange gültig bis ein neuer Bescheid erlassen wird und wird dementsprechend nicht jährlich verschickt. 

Mit der Hundesteuer werden ordnungspolitische Ziele verfolgt. Sie soll dazu beitragen, die Anzahl der Hunde zu begrenzen. Die Hundesteuer wird in allen Bundesländern als Aufwandssteuer erhoben. Keinesfalls ist sie eine Gebühr, die die Kommunen verpflichtet, von den Hunden ausgehende Verunreinigungen zu beseitigen oder auch nur zu dulden. Die Verwendung der Hundesteuer steht den Kommunen - wie bei anderen kommunalen Steuern auch völlig frei. Die Hundesteuereinnahmen sind in keiner Weise auf Aufwendungen beschränkt oder zwangsläufig mit solchen verknüpft, die im Zusammenhang mit der Hundehaltung stehen.

Grundlage der Besteuerung ist die Hundesteuersatzung der Stadt Hohen Neuendorf

Entsprechende Formulare finden Sie auch unter: Formulare und Anträge

Neben der steuerlichen Anmeldung eines Hundes, müssen Hunde beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen (Größe, Gewicht, Rasse) im Land Brandenburg zusätzlich beim Ordnungsamt gemeldet werden.

 

Sprechzeiten Fachdienst Steuern und Abgaben 

Mo.     8 - 12 Uhr

Di.       8 - 12 Uhr     14 - 18 Uhr

Do.      8 - 12 Uhr    14 - 17 Uhr