Waldjugendweg in Helga-Garduhn-Allee umbenannt

Vormals Waldjugendweg, jetzt Helga-Garduhn-Allee.
Vormals Waldjugendweg, jetzt Helga-Garduhn-Allee.

(30. Juli 2026)

Die 2025 verstorbene Lehrerin, Naturschützerin und Bundesverdienstkreuzträgerin Helga Garduhn wurde am 26. Juli posthum für ihr Lebenswerk geehrt: Der Waldjugendweg, der entlang des ehemaligen Grenzturmes in Bergfelde verläuft, trägt fortan den Namen „Helga-Garduhn-Allee“. Die Umbenennung geht auf einen gefassten Beschluss in der Hohen Neuendorfer Stadtverordnetenversammlung zurück.

Etwa 300 Menschen kamen zur offiziellen Umbenennung des Weges am Naturschutzturm der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Oberhavel (SDW) zusammen und erinnerten gemeinsam an Helga Garduhn, durch die nach der Wende der ehemalige Grenzturm zum Naturschutzturm gewandelt werden konnte. 

Bürgermeister Steffen Apelt würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung und Vorbildfunktion Garduhns: „Als Lehrerin reichte Helga Garduhn die Saat des Naturschutzes an nachfolgende Generationen weiter und war eine Inspiration für viele. Mit ihren Schülern hat sie schätzungsweise 80.000 Bäume gepflanzt und sich damit bereits zu Lebzeiten ein großes Denkmal geschaffen.“

Zahlreiche weitere Wegbegleiter, SDW-Mitglieder, Schüler, Bekannte und Politiker hielten das ehrende Andenken an Helga Garduhn mit Wortbeiträgen aufrecht. Deren Sohn, Andree Garduhn, bewegte die Anwesenden mit seinen Erinnerungen.