Eichenprozessionsspinner breitet sich aus
(9. Juni 2026)
Aktuell gab es im Stadtgebiet wieder Sichtungen von Nestern des Eichenprozessionsspinners. Die Stadt bittet die Einwohnerschaft erneut darum, gesichtete Nester im öffentlichen Stadtgrün über das Portal Maerker zu melden. Die Verwaltung kann dann, sofern notwendig, eine professionelle Entfernung beauftragen.
Die Larven des Eichenprozessionsspinners bilden ab einem gewissen Stadium Brennhaare, die bei Kontakt allergische Reaktionen sowie Atemnot auslösen können. In den Nestern findet sich eine Hohe Konzentration dieser Brennhaare. Keinesfalls sollten diese daher auf eigene Faust entfernt werden. Da die Raupen einen großen Appetit besitzen, ist eine Meldung der Nester auch aus Gründen des Baumschutzes hilfreich.
Die Nester des Prozessionsspinners können leicht mit dem Nest der ungefährlichen Gespinstmotte verwechselt werden: Die Gespinstmotte hüllt ganze Bäume und Büsche ein, der Prozessionsspinner bildet seine Nester am Stamm oder an den Ästen eines Baumes.
Verschiedene Medien berichteten Anfang Juni über einen starken Befall durch die Raupen in Berliner Grünarealen. Laut Umweltbundesamt bevorzugt der Eichenprozessionsspinner warmtrockene Bedingungen. Durch wärmere Frühjahrsmonate im Zuge des Klimawandels sei daher mit einer Ausweitung der Befallsgebiete zu rechnen.
-> Gesichtete Nester können über das Portal Maerker https://maerker.brandenburg.de/bb/hohen-neuendorf an die Verwaltung gemeldet werden.
-> Weitere Infos zum Eichenprozessionsspinner auf www.umweltbundesamt.de
